TUM@School.School@TUM

November 2009 - September 2013

Exzellente Ausbildung an der TU München für zukünftige Lehrkräfte in den naturwissenschaftlichen Fächern – gefördert durch die Deutsche Telekom Stiftung.

Das Projekt fokussierte die Schnittstellen zwischen Schule und Universität und initiierte Maßnahmen, die für die Lehrerausbildung und die Weiterbildung relevant sind. Den Kernbereich bildeten außerschulische Lernorte (TUMlab im Deutschen Museum, TUM Science Labs, TUM-Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land), ein Student Assessment & Admission Center zur Gewinnung der bestgeeigneten und motivierten Lehramtsstudierenden in Zusammenarbeit mit Schulen, der Aufbau eines lehramtsspezifischen Qualitätsmanagements und Alumnisystems sowie die TUM Hall of Science and Technology als Forschungsraum zur Übersetzung komplexer fachwissenschaftlicher Erkenntnisse in den Schulbetrieb („didaktische Rekonstruktion“). Zur systematischen Verknüpfung der Lehramtsausbildung mit der Schulpraxis wurde ein gymnasiales Oberstufenmodell, das TUMKolleg, erprobt. Darüber hinaus widmete sich das Projekt den Lehramtscurricula. Hier werden neue Veranstaltungsformen definiert und erprobt. Das Ziel ist die Erhöhung von Motivation und Interesse bei den Lehramtsstudierenden, die bessere Verknüpfung der Ausbildung mit der Schulpraxis und die Senkung der Studienabbrecherquoten.

 

 

TUM@School.School@TUM.continued

April 2014 - März 2017

Der Aufbau der TUM School of Education als für die Lehrerbildung verantwortlicher Fakultät wurde durch die erste Phase des Projekts begleitet. Dabei stand die Vernetzung von Schule und Hochschule mit dem Ziel im Vordergrund, durch die Entwicklung innovativer Konzepte Beiträge zu einer Verbesserung der Lehramtsausbildung über die TUM hinaus zu leisten.

Die Konsolidierungsphase trägt ab April 2014 zur Verstetigung zentraler Maßnahmen bei und unterstützt so das Ziel ihrer nachhaltigen Implementierung.

 

 

 

Entwicklungsverbund „Recruiting, Assessment, Support“

Oktober 2014 - Ende September 2017

Im Entwicklungsverbund „Recruiting, Assessment, Support“ macht sich die TUM School of Education gemeinsam mit der TU Berlin, der Leuphana Universität Lüneburg und der Universität Tübingen auf den Weg, die Lehramtsausbildung zu verbessern. Aufgebaut wird auf den bisherigen Arbeitsergebnissen der Kooperationspartner, die sich alle bereits für eine qualitätsvolle Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern eingesetzt haben sowie auf dem Projekt TUM@SCHOOL SCHOOL@TUM, das seit 2009 durch die Deutsche Telekom Stiftung gefördert wird. Die gemeinsame Arbeit wird als wesentliche Komponente für eine systematische Verbesserung der Lehramtsausbildung angesehen, da so die Stärken der einzelnen Partner und ihre jeweiligen Schwerpunkte gezielt von allen anderen genutzt werden können und Synergien zum Tragen kommen.

Ziel der Zusammenarbeit ist es, Schülerinnen und Schüler für den Beruf der MINT-Lehrerin oder des MINT-Lehrers zu interessieren und zu gewinnen, ihre Eignung für den Beruf frühzeitig festzustellen, den Übergang Schule-Hochschule wirkungsvoll zu gestalten und die künftigen Lehrerinnen und Lehrer im Laufe ihres Studiums unterstützend zu begleiten. Dazu werden in den Bereichen Recruiting, Assessment und Support gemeinsame Projekte definiert.

Im Teilbereich Recruiting wird es darum gehen, bereits in der Schule über den Beruf der MINT-Lehrerin oder der MINT-Lehrers zielgruppenspezifisch zu informieren und so Schülerinnen und Schüler für ein Lehramtsstudium zu interessieren, zu motivieren und zu gewinnen.

Der Teilbereich Assessment konzentriert sich auf die gezielte Auswahl geeigneter Lehramtsstudierender. Verbunden ist dieser Aspekt mit einer Thematisierung von Stärken und Schwächen und der Identifizierung von Förderbedarf.

Im Teilbereich Support liegt der Fokus auf Beratung und unterstützenden Maßnahmen zunächst in der Studieneingangsphase und dann auch im weiteren Verlauf des Studiums.

Die Partnerhochschulen werden aus diesen Teilbereichen Schwerpunkte wählen, sodass jeweils zwei bzw. drei Kooperationspartner die Aktivitäten konkret tragen. Um eine gemeinsame Basis zu schaffen, werden die nicht aktiv involvierten Partner jeweils eine beratende Funktion übernehmen. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass alle Projektteile zwar standortangemessen umgesetzt werden, aber in jedem Fall auch die Übertragbarkeit auf andere Universitäten möglich bleibt.

Partnerhochschulen: 

Technische Universität München

Susanne Klatten-Stiftungslehrstuhl für Empirische Bildungsforschung (Prof. Dr. Manfred Prenzel)

Heinz Nixdorf-Stiftungslehrstuhl für Didaktik der Mathematik (Prof. Dr. Kristina Reiss)

 

Technische Universität Berlin

Fachgebiet Pädagogische Psychologie (Prof. Dr. Angela Ittel)

Fachgebiet Pädagogische Psychologie (Dr. Sonja Mohr)

 

Leuphana Universität Lüneburg

Institut für Bildungswissenschaft (Prof. Dr. Timo Ehmke

Institut für Mathematik und ihre Didaktik (Prof. Dr. Dominik Leiß)

 

Eberhard Karls Universität Tübingen 

Physikalisches Institut (Prof. Dr. Peter Grabmayr

Hector-Institut für empirische Bildungsforschung (Prof. Dr. Kerstin Oschatz

 

Die beiden laufenden Projekte werden von Prof. Dr. Konrad Krainer (Alpen-Adria Universität Klagenfurt) und  Prof. Dr. Tina Hascher (Universität Bern) als Paten begleitet.